KO durch KI?

(Workshop mit Diskussion/Erfahrungsaustausch)

// Bernhard Stelzl

Trainer in der Erwach­senen-/Weiter­bildung stehen angesichts der Digita­li­sierung und der Weiter­ent­wicklung von KI-Kompe­tenzen vor Heraus­for­de­rungen. Als Geschäftsfeld eröffnen sich vielfältige Chancen. In Organi­sa­tionen wächst die Nachfrage nach KI-kompe­tenten Trainern. Insbe­sondere durch den AI-Act müsste die Nachfrage steigen. Der AI-Act beschreibt KI-Kompetenz als die Fähigkeit, fundiert mit KI-Systemen umzugehen, das Erkennen von Chancen und Risiken und auf Grundlage dieser Basis verant­wor­tungs­volle Entschei­dungen zu treffen.

Konse­quent betrachtet entsteht ein Kompe­tenz­tri­lemma: Trainer benötigen sowohl Fachkom­petenz (KI-Technik), Praxis­kom­petenz (Anwendung) als auch didak­tische Kompetenz, um KI-Inhalte sinnvoll zu vermitteln und selbst als „Change Agents“ zu agieren. Vor allem müssen sich positio­nieren: Technik­prophet, Kultur­pes­simist oder pragma­ti­scher Lernprozessbegleiter?

Im Workshop wollen wir zugespitzt aktuelle Trends und Diskus­sionen betrachten und Anregungen für einen eigenen Weg erarbeiten.

Bernhard Stelzl

Bernhard Stelzl ist in der Senats­ver­waltung Bildung, Jugend und Familie für die Erwach­se­nen­bildung in der digitalen Welt zuständig. Neben der Digita­li­sierung sind für ihn Kommu­ni­kation und Bewegung nicht nur im beruf­lichen Alltag von beson­derer Bedeutung.